Tierschutz

JaguarNatürlich ist Tierschutz mit Naturschutz eng verbunden, denn schließlich sind ja auch die Tiere ein Teil der Natur. Da wir in Deutschland gewohnt sind, den Tierschutz separat zu sehen, wollen wir auch dazu ein paar Worte sagen.
Naturschutz bedingt immer automatisch auch den Schutz der Tiere - und zwar aller Tiere. Umgekehrt wird da leider nicht immer etwas draus, denn Jaguar, Tukane, Hyazynth-Aras und die Grünflügelaras bezeichnen die meisten sicherlich als schöne Tiere und werden sie gern schützen, genau wie die tausende umherstreifenden und herrenlosen Hunde.

Chacoan PekariBei Anakondas, Chaco-Pekari, Breitschnauzen-Kaimanen und Flussottern wird der eine oder andere schon wegschauen und eher froh sein, diesen Tieren nicht zu begegnen. Gänzlich Schluß ist es aber sicherlich bei den unzähligen Insekten oder Spinnentieren, die ebenfalls vom Aussterben bedroht sind und den Millionen von Kleinstlebewesen, die sich uns nur unter dem Mikroskop zeigen. Besonders schlimm wird es, wenn diese Tiere auch noch als Krankheitsüberträger gelten.

TukanNicht nur Kuscheltiere brauchen unsere Hilfe
Hier zeigt sich sehr deutlich, daß Naturschutz viel mehr ist, als die Rettung einiger niedlicher Kuscheltierchen. Würde man diese nämlich allein retten, hätte man denselben Fehler gemacht, der zu ihrer Bedrohung geführt hat. Wenn man sinnvollen Tierschutz betreiben will, muß man vorher den natürlichen Zustand verstehen und alles daran setzen, diesen wieder herzustellen. In einem Wald, der dem Jaguar als Lebensraum dient, leben nun mal auch giftige Schlangen und Spinnen und es sind sicher auch Mikroorganismen vorhanden, mit denen die Abwehrkräfte eines modernen Großstädters überfordert sind.

BreitschnauzenkaimanNatürliche Lebensräume
Unsere Projekte erhalten natürliche Lebensräume und schaffen dort neue, wo sie zerstört wurden. Wir setzen auf die Selbstheilungskräfte der Natur und werden nur im äußersten Notfall regelnd eingreifen. Auch wenn die Population eines Plagegeistes vielleicht einmal deutlich ansteigt, regelt sich dies oft in wenigen Monaten wie von selbst. Der stabilste Zustand ist dann erreicht, wenn der Mensch nicht mehr regelnd eingreift. Beispiele dafür gibt es aus der Vergangenheit genug.